Superman

Ich wollte mal so sein wie du, so erfolgreich und zielgerichtet, immer Möglichkeiten im Blick, um sie zu nutzen wenns sein muss mit nem Trick. Von allen beneidet und angesehen zugleich, doch dann sah ich deine Einsamkeit und dein Misstrauen und ich möchte niemals solche Mauern bauen.

Und ich hab gedacht du wärst Superman doch dann stellte sich raus… du bist wie jeder andere auch.

Ich wollte mal so sein wie du, so stark und kontrolliert, immer in Spur egal was passiert. Von allen geliebt und geachtet, doch dann fiel mir auf, das war nur eine Maske, nur Schein und so möchte ich niemals sein.

Und ich hab gedacht du wärst Superman doch dann stellte sich raus… du bist wie jeder andere auch.

Ich wollte mal so sein wie du, so perfekt und strahlend, von morgens bis abends. Von allen bewundert und vergöttert, doch dann sah ich deine Überheblichkeit und Intoleranz, nein, so möchte ich nicht sein dass ich über allen anderen tanz.

Und ich hab gedacht du wärst Superman doch dann stellte sich raus… du bist wie jeder andere auch.

Irgendwann wollte ich so sein wie ich, glücklich und zufrieden mit dem was ich hab, einfach leben von Tag zu Tag. Was andere von mir denken ist mir egal und wenn ich mal traurig bin dann lass ich mich fallen. Und dann sehe ich meine Schwächen und Fehler und denke: So muss ich jetzt sein, einfach menschlich und hin und wieder winzig klein.

Und ich denke ich bin trotzdem Superman, und bemerke dann, dass ist ja jeder andere auch auf  seine Art und Weise, weil jeder befindet sich auf seiner eigenen Reise. Um die zu bestehen bedarf es Heldenmut, weil jeder Weg ist mal schön und mal weniger gut und somit ist jeder ein Superman, ob mit oder ohne Cape, es jeder selbst entscheiden kann, wohin die Reise geht und wie er sie bestreitet und am Ende sind wir wieder alle gleich wenn das Leben uns entgleitet.

© Steffi Sandmann

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Langeweile besäuft sich… meilenweit

„Mir ist langweilig…“ Wie oft sagt man diesen Satz in seinem Leben nur um sich dann hinzulegen, sich vorzumachen man hätte nichts zu tun und gönnt es sich mal auszuruhen. Ich schrieb schon einmal ‚Meine Träume die erfülle ich mir morgen‚, heute mache ich mir darüber keine Sorgen, denn mir ist lieber langweilig also tue ich einfach gar nichts und entspanne mich.

Aber seien wir mal ehrlich, Langeweile existiert doch nicht. Das Wort darf es gar nicht geben, da muss ich mal den Finger heben und mich melden, denn es gibt immer was zu schaffen, man muss sich dazu nur aufraffen. Der Motivation eine Chance geben sich erheben, sein Leben in die Hände nehmen und die Gewohnheit ablegen. Keine Angst haben zu scheitern, sondern einfach machen, selbst wenn andere darüber lachen.

Das Wort Langweilig steht nicht länger zur Verfügung, denn es ist nur eine Trübung des eigentlichen Lebens, es muss verschwinden sonst ist deine Anwesenheit hier vergebens. Dann wirst du irgendwann sagen: „Ja, mein Leben das war gefüllt mit Langeweile, ich musste gar nichts dafür tun, hab meine Leben verschlafen, aber dafür bin ich ausgeruht.“ Doch dafür hast du nichts erlebt und nichts erreicht und wenn sich dann dein Leben zum Ende neigt und dir einfällt was du alles hättest machen können, anstatt dich hinter einem Wort zu verstecken und jahrelang zu pennen.

Lass es nicht soweit kommen, du musst dich davon trennen, sei neugierig, probier alles aus und lern alles kennen. Langeweile ist nun nicht mehr präsent, der Eintrag im Duden wird beiseite geschafft und es wird Platz gemacht für Wunscherfüllung und Traumleben und wenn du es richtig machst dann wirst du am Ende Sinatra zitieren:

„You only live once, and the way I live once is enough.“

Wie toll wäre das? Und was hättest du für einen Spass!?

© Steffi Sandmann

Anmerkung: Langeweile besäuft sich ist der erste Satz des Liedes ‚Ohne dich‘.  Das Original ist von ‚Selig‘ allerdings bevorzuge ich die Version von ‚Hurts‘, einfach weil es mir immer ein Lächeln ins Gesicht zaubert *Herzallerliebster Akzentalarm* und ein Ewigkeitlieblingsfavoritensong ist. Hier das Video… hat nichts mit dem Text zu tun, abgesehen von der Überschrift und der Inspiration zum Text.

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Was ist Glück?

Glück ist ein Gefühl von Vollkommenheit, um es zu erleben bedarf es deiner Aufmerksamkeit. Es ist nie immer da, es meistens still und leise um die Ecke schleicht, dich mit einem Lächeln begrüsst und dir die Hand reicht.

Glück ist… wenn die ersten Sonnenstrahlen dein Gesicht streicheln und du strahlst wie die Sonne selbst, nur für ein Weilchen. Wenn du ein Blumenmeer aus tausend Farben entdeckst und die Schmetterlinge darüber tanzen, ausgelassen und einfach perfekt.

Glück ist… wenn du um drei Uhr morgens mit den Schneeflocken tanzt, weil du nicht schlafen kannst und aus dem selben Grund stundenlang Sternschnuppen zählst und dabei die unmöglichsten Wünsche wählst.

Glück ist… wenn dein Lieblingslied im Radio erklingt und du lauter drehst und mitsingst. Wenn durch Kleinigkeiten schöne Erinnerungen geweckt werden und du lächeln musst, das ist doch das Schönste auf Erden.

Glück ist… wenn du beim Spaziergang den Rehen begegnest und sie dich anschauen mit ihrer Anmut und du fühlst dich gesegnet. Wenn du auf das Meer hinaus schaust und die Weite geniesst und du alles um dich rum vergisst.

Glück ist….

© Steffi Sandmann

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Was ist für euch Glück? Schreibt einfach weiter in den Kommentaren… ich bin gespannt. Lasst uns gemeinsam ein endlos Glücksgedicht verfassen. 😊

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Hamburg is calling

Heute hatte ich eine Nachricht von NJoy (Radiosender) in meinem Emailfach. Sie möchten mit mir über meinen Text It’s been a long day without you… sprechen, da sie diese Aktion haben, die ich auch voll und ganz unterstütze ‚Kopf hoch, das Handy kann warten‘. Nun soll ich meine Geschichte zu meinem Text erzählen… und ich so wow, ok!?

Ich habe noch nicht geantwortet!

Ich hab es nämlich nicht so mit Radiosendern… Geschichten dazu gibt es in Massen… Ich und meinen Freundin sind wirklich mit Glück gesegnet wenn es um Verlosungen von Radiokonzerten geht. Somit habe ich schon einen Menge Erfahrung gemacht mit plötzlich auftauchenden Riesenmikrofonen in meinem Gesicht. Mittlerweile habe ich meinen Mikrofon Radar auf solchen Veranstaltungen an und ergreife frühzeitig die Flucht wenn derartiges auch nur den Anschein macht sich in meine Richtung zu bewegen. Das geht dann so schnell dass meine Begleiter(innen) nicht die geringste Ahnung haben wo ich mich befinde… ich mache mich einfach unsichtbar bevor ich in diese stumme Herzinfarkt Schockstarre falle nach der ich mich immer so schäme dass ich denke ich muss mich wochenlang unter meiner Bettdecke verkriechen.

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Auch Malte Janssen von Bremen 4 hatte mal angefragt ob wir telefonieren können, da ich damals Lady Antebellum in London getroffen habe und sie zu der Zeit gerade die Grammys abgeräumt hatten. Freundlich schrieb ich zurück: NEIN! Da in dem Fall nicht nur diese ‚Ich bin im Radio‘ Sache mich nervös machte, sondern auch noch die ‚Ich bin Mega Fan‘  von Malte Janssen Herzgeschichte.

Da es sich hier aber um eine gute Sache handelt werde ich einfach erstmal eine Nacht drüber schlafen bevor ich mich entscheide die Schockstarre auf mich zu nehmen oder nicht.

Hat jemand hier schon derartige Erfahrungen gemacht?

Hier geht es zur Aktion von Njoy – Kopf hoch das Handy kann warten

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Ausprobieren… 

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Bei Rossmann gab es Aquarellstifte…. ich dachte das probier ich mal aus…

Fazit:

– schöner Zeitvertreib

– wie gut wenn man über sich selber lachen kann…

– werd ich sicher hin und wieder aus der Laune raus machen

– aber ich bleib beim Mandalas ausmalen 😄

Werd mich jetzt mal zum schreiben hinsetzen!

Schönen Sonntag euch allen  ❤

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Januar Rückblick| 2017

Ich schaue auch nochmal kurz zurück in den Januar. Die Fragen habe ich von der lieben Julia übernommen.

Hier gehts zu ihrem Blog Life as Julia
1. Was hat dich glücklich gemacht?

Das ich endlich wieder schreibe und der Text ‚Von Freak zu Freak‘ entstanden ist.

2. Was war nicht so schön?

Dass ich meine beste (?) Freundin nach 38 Jahren aus meinem Leben schmeißen musste hat schon sehr weh getan.

3. Für was warst du dankbar?

Vor allem für die Motivation die ich von euch bekommen habe, ihr wisst was ich meine, dankeschön dafür ❤

4. Was hat dich stolz gemacht?

Meine Nervenstärke und Standhaftigkeit. Einige Dinge die in diesem Monat geschehen sind hätten mich, vor nicht allzu langer Zeit, völlig aus der Bahn geworfen.

5. Was möchstest du verbessern?

Meine Arbeit an meinem Roman, da muss ich einfach mehr tun.

6. Gab es eine besonders lustigen Moment?

Da fällt mir jetzt nichts spezielles ein aber den Seppolog zu lesen bringt mich oft zum schmunzeln und lachen.

Seppolog
7. Hast du deine Januar-ziele erreicht?

1. Netflix Sucht besiegen!

Ja, dieses Ziel habe ich erreicht. Der Fernseher ist im Januar ausgeblieben und das bleibt hoffentlich auch so bis die 6. Staffel Pretty little Liars online geht.

2. Tagebuch schreiben!

Auch das habe ich den ganzen Monat täglich gemacht. Das habe ich mir übrigens jedes Jahr aufs neue vorgenommen es aber nie bis Ende Januar geschafft 😄

3. Sagen was ich denke, ohne Rücksicht auf Verluste!

Ich weiß nicht ob ich es immer gemacht habe aber wenn ich es getan habe hat es mir unglaublich gut getan… sehr empfehlenswert!!!

8. Was war dein Lieblingsblogeintrag?

Von mir: Von Freak zu Freak

Von Followern:  Was hättest du jetzt noch ändern können?

9. Was sind deine drei Februar – Ziele?

1. Mindestens zwei neue Kapitel für den Roman schreiben!
2. Noch glücklicher werden!

3. Mindestens vier Texte für WordPress schreiben!

Anmerkung: Anfang des Jahres habe ich mir ganz klar das Ziel gesetzt: Dies ist das letzte Jahr, der letzte Versuch eine Roman zu schreiben… wenn  ich das nicht schaffe werde ich den Traum, eigentlich mein einziges Lebenziel, aufgeben. Deswegen ist das Schreiben für mich gerade so wichtig und hat höchste Priorität. Deswegen muss ich diese Ziele setzen! 😊

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It’s been a long day without you….

 

It’s been a long day without you my friend and I’ll tell you all about it when I see you again….

– See you again – Wiz Kalifa & Charlie Puth

Heute erzähle ich euch eine Geschichte, es fällt mir nicht leicht, doch ich habe das Gefühl es ist wichtig dass ich darüber schreib‘.

Da sitzt jemand neben mir während ich diese Zeilen schreibe und legt seine Arme um mich falls ich weine. Er ist immer an meiner Seite und passt auf mich auf, auch wenn mir manchmal alles zuviel wird und ich ihm davon lauf‘.

Heute vor siebzehn Jahren ist meine heile Welt zusammen gebrochen, bis dahin habe ich mir wirklich viel vom Leben versprochen. An diesem Tag bin ich nie vorbei gekommen er hat mir den Leichtsinn und die Lebensfreude genommen.

In dem was passierte sehe ich keinen Sinn und Zweck, auch wenn er bei mir ist, ist er viel zu weit weg. Manchmal verliere ich meinen Glauben und damit auch ihn, dann verzweifle ich an jeder Kleinigkeit und zerbreche innerlich. Und dann kommt er an und setzt mich wieder zusammen und lässt mich seine Liebe spüren, so dass ich mir wünsche ihn zu berühren. Doch das ist nicht möglich, denn er ist nicht hier, er lebt in meinem Herzen, in den Erinnerungen, in mir.

Heute vor siebzehn Jahren bekam ich eine Nachricht die ich nie vergessen werde: „… schwerer Autounfall, tut mir leid.“ …und alles in mir war ausgeschaltet, ich dachte ich sterbe. Wieder zu mir kam ich auf Knien in der Menschenmenge, mein Kopf war leer, wie ich nach hause gekommen bin wusste ich nicht mehr. Ich war abgehauen, bin selbst gefahren, doch fehlt mir die Erinnerung daran.

Und ich höre ihn noch lachen und sagen: …hab keine Angst!“ Dass wir uns danach nie wieder sehen habe ich nicht geahnt. Vielleicht aber doch, denn als er aus meinem Auto ausstieg fuhr ich nicht sofort los, sondern schaute ihm im Rückspiegel nach … bis er seine Haustür schloß… das hab ich vorher nie gemacht.

Heute vor siebzehn Jahren bin ich jeden Tag auf den Friedhof gegangen, habe versucht zu verstehen und es irgendwie anzunehmen. Die Wirklichkeit war so weit entfernt, ich konnte sie nicht fassen, alles um mich rum war Wüste unglaublich einsam und verlassen.

Ich schrieb ihm Briefe ohne zu wissen ob sie ihn erreichen und wartete vergebens auf ein Zeichen. Er ist der Einzige dem ich alles erzähle, auch wenn sich das Band nicht löst welches mir zuschnürt die Kehle.

Heute vor siebzehn Jahren, da wurde mir etwas genommen und ich werde es nie wieder bekommen. Ich musste aufs neue lernen zu leben, musste kämpfen, durfte nicht aufgeben. Die Bilder und Gefühle verändern sich nicht doch mit der Zeit wechselt man die Sicht, man lebt weiter.. irgendwie, doch verstehen tut man es nie.

Heute, heute da kann ich sagen: Ich habe nicht alles zurückgewonnen aber neue Dinge dazu bekommen. Nichts ist mehr selbstverständlich und alles intensiver. Dankbarkeit, Freude, Liebe und Freundschaft ich heute in doppelter Menge liefer.

Doch da ist diese kleine Portion Schwermut, die sitzt da in einer dunklen Ecke neben dem Monument in meinem Herzen, zeigt sich manchmal und bereitet mir Schmerzen. Doch das ist ein Teil von mir und ich nehme es an im jetzt und hier. Sich zu erinnern ist so wichtig, zu vergessen wäre nicht richtig.

Mein großer Prinz, du fehlst mir hier, doch ich weiß du begleitest mich auf meinem Lebensweg, der irgendwann endet….

….bei dir!

© Steffi Sandmann

 

Anmerkung:

Vorhin habe ich zu meinen beiden Kollegen gesagt: „Diesen Text zu schreiben ist eine Vergewaltigung meiner Psyche…“ Ich habe mich dazu entschieden diesen Text zu schreiben, nachdem ich am Freitag auf einer Autofahrt von ca. 100 km minimum 10 Menschen gesehen habe die mir mit Auto entgegen kamen und ihr Handy in der Hand hatten. Ich war wirklich erschrocken darüber. Normalerweise zählt für mich ‚Leben und leben lassen‘ aber in diesem Fall bekommt das Motto eine andere Bedeutung… wir sehen jetzt mal davon ab dass diese Menschen mein Leben und das Leben anderer Verkehrsteilnehmer in Gefahr bringen… Fakt ist: Diese Mensche wissen was sie tun also sind mir deren Leben relativ egal, mir geht es vor allem um das Leben der Angehörigen und Freunde die noch viele Jahre mit einem solchen Verlust weiter leben müssen. Nur darüber sollte jeder mal einen Moment nachdenken, über die Menschen die zurückbleiben. 

In diesem Sinne immer schön vorsichtig fahren und passt auf euch auf! ❤

 

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